Kompatibilität mit Simbase-Geräten

Simbase-SIM-Karten funktionieren in jedem Gerät mit einem Standard-SIM-Steckplatz. Was Sie überprüfen müssen, ist das Gerät selbst: Unterstützt es die Frequenzbänder und Netzwerktechnologien, die an dem Ort verfügbar sind, an dem Sie es einsetzen möchten? Wenn Sie dies vor dem Versand der Hardware klären, ersparen Sie sich später viel Zeit bei der Fehlersuche nach dem Grund, warum keine Verbindung hergestellt werden kann.

Überprüfen Sie die Frequenzbänder für Ihre Region

Mobilfunknetze nutzen in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Frequenzbänder, die grob in Amerika, Europa und Asien unterteilt werden. In der Dokumentation Ihres Geräts sollte aufgeführt sein, welche Frequenzbänder und Regionen es unterstützt – oft direkt unter Angabe des Regionsnamens.

Wenn Sie Geräte international einsetzen, sollten Sie dies für jede Region überprüfen, in die Sie liefern möchten – nicht nur für die Region, in der Sie gerade testen. Ein Gerät, das in Ihrem Büro einwandfrei funktioniert, verfügt möglicherweise nicht über die richtigen Frequenzbänder für den Einsatz auf einem anderen Kontinent.

Überprüfen Sie, welche Netzwerktechnologie Ihr Gerät unterstützt

Einige Geräte, insbesondere kostengünstige Tracker und Sensoren, unterstützen nur eine einzige Netzwerktechnologie, meist 2G/GSM. Bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, sollten Sie Folgendes prüfen:

  1. Welche Netzwerktechnologien werden unterstützt (2G, 3G, 4G LTE, NB-IoT, LTE-M)? Siehe Funkzugangstechnik was die einzelnen Begriffe bedeuten.

  2. Ob diese Technologie in dem Land, in das Sie entsandt werden, noch verfügbar ist. Verwenden Sie Die Abdeckungskarten von Simbase um die Abdeckung nach Land und Technologie zu überprüfen.

Ein Gerät kann keine Verbindung herstellen, wenn es nur eine Netzwerktechnologie unterstützt, die in diesem Land deaktiviert wurde – ganz gleich, wie gut der Empfang auch sein mag.

Eine häufige Falle: Geräte, die nur 2G unterstützen

Dies ist das mit Abstand häufigste Kompatibilitätsproblem, das wir beobachten. Preisgünstige GPS-Tracker und ähnliche Geräte basieren oft auf 2G/GSM-Modulen, da diese kostengünstig und weit verbreitet sind. Das Problem ist, dass mehrere Länder, darunter die Vereinigte Staaten, Kanada und Australien, haben ihre 2G-Netze vollständig abgeschaltet.

Wenn Sie ein reines 2G-Gerät in einem dieser Länder einsetzen, wird es niemals eine Verbindung herstellen können – unabhängig von Ihrer SIM-Karte, Ihrem Tarif oder Ihrem Netzabdeckungsplan. Die Lösung muss auf Geräteebene erfolgen: Wählen Sie Hardware, die eine Netzwerktechnologie unterstützt, die in Ihrem Einsatzland noch aktiv ist (4G LTE, NB-IoT oder LTE-M sind derzeit gute Optionen).

Sobald Sie die Kompatibilität überprüft haben

Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Gerät und das Zielland zusammenpassen:

  1. Registrieren Sie Ihre SIM-Karte und aktivieren Sie es über das Dashboard.

  2. APN einrichten auf dem Gerät.

  3. Wenn Sie einen der in diesem Abschnitt behandelten Router verwenden, befolgen Sie bitte die entsprechende Konfigurationsanleitung:

Häufig gestellte Fragen

Fast immer liegt eine Inkompatibilität bei den Frequenzbändern oder der Netzwerktechnologie vor. Überprüfen Sie noch einmal die vom Gerät unterstützten Frequenzbänder und Technologien anhand der Angaben bei Simbase. Versorgungskarten für das neue Land.

Bei einigen Geräten können Sie in den eigenen Einstellungen eine bestimmte Funkzugangstechnologie festlegen. Hierbei handelt es sich um eine Einstellung auf Geräteebene und nicht um eine Einstellung in Simbase. Bitte lesen Sie dazu die Dokumentation Ihres Geräts.

Das kann sein, aber es lohnt sich auch, zunächst ein APN- oder Registrierungsproblem auszuschließen.

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